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6 Gründe gegen das Radfahren und was Du dagegen tun kannst – Teil 1

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Wie heißt es so schön? Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

Was sind das also für Gründe, die man immer wieder hört und wie stichhaltig sind sie tatsächlich?

Wenn ich mit Leuten zum Thema Radfahren in’s Gespräch komme, höre ich schnell ungefragt verschiedene Argumente, warum das mit dem Radfahren eine wunderbare Sache ist, aber das für die betreffende Person aus unterschiedlichsten Gründen nicht praktikabel ist.

Hier ist also der erste Teil der sechs am häufigsten Gründe gegen das Radfahren:

„Der Weg ist einfach zu lang“

Keine Frage, es gibt Strecken, die sind einfach nicht dafür geeignet täglich mit dem Rad gefahren zu werden. Es gibt Menschen, die täglich bis zu 100 km einfach! zurück legen müssen. Da wäre man den ganzen Tag nur mit Rad fahren beschäftigt…

Aber:

Auf wieviele Personen trifft das tatsächlich zu?

In Deutschland haben mehr als 50% der Pendler einen Arbeitsweg von bis zu 10km und nur 17% einen Arbeitsweg von mehr als 25 km.

Ich habe gegenwärtig einen Arbeitsweg von 15km und benötige dafür eine gute drei viertel Stunde und damit nur unwesentlich länger als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Meiner Ansicht nach sind Strecken bis 20km für eine durchschnittlich trainierte Person absolut gut machbar.

Für alle anderen, gibt es immer noch die Möglichkeit Teilstrecken (z.B. zur Bahn) mit dem Rad zurückzulegen, oder sich alternativ ein Pedelec zuzulegen.

„Ich habe keine Zeit dafür“

Klar, wir sind alle viel beschäftigt. Der Job, die Familie, die zahlreichen Freizeitaktivitäten, der Haushalt, usw… Wie soll man dann dafür auch noch Zeit finden?

Tja, gerade wenn man Zeiten und Wege, die man sowieso zurücklegt, wie z.B. den Arbeitsweg, mit dem Rad fährt, schlägt man „zwei Fliegen mit einer Klappe“.

Keine nervigen Besuche im Fitness-Studio oder der Besuch von speziellen Kursen, die zu bestimmten Zeiten stattfinden und somit dann häufig doch nicht wahrgenommen werden.

In meinem Fall ist es so, dass ich für Hin- und Rückweg mit dem Rad in etwa einundhalb Stunden benötige. Für die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln würde ich eine gute Stunde brauchen, d.h. ich investiere eine halbe Stunde und gewinne einundhalb Stunden körperliche Aktivität. Wenn das keine gewonnene Zeit ist!

„Radfahren ist ziemlich gefährlich“

Interessanterweise habe ich dieses Argument gerade von Kollegen vernommen, die selbst manchmal mit Motorrädern oder motorisierten Rädern „kleineren Kalibers“ unterwegs sind.

Laut Statistischem Bundesamt kamen im Jahre 2014 46,6 % der Verkehrstoten in einem Pkw zu Schaden. 17,4 % der Getöteten waren Motorradbenutzer, 15,5 % Fußgänger und 11,7 % benutzten ein Fahrrad.

Damit diese Zahlen aussagekräftig sind, müsste man die Zahl der Getöteten in’s Verhältnis zum Fahrzeugbestand bzw. zur Anzahl der Verkehrsteilnehmer setzen. Das gestaltet sich für Radfahrer und Fußgänger schwierig.

Sicher ist, dass das Risiko für Motorradfahrer getötet zu werden im Jahr 2014 viermal so hoch war wie für PKW-Fahrer.

Trefft Vorkehrungen für Eure Sicherheit

Es ist schwierig sichere Aussagen dazu zu treffen. Auf jeden Fall ist es möglich eigene Vorkehrungen zu treffen, um nicht Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden:

  • umsichtige Fahrweise
  • angepasste Geschwindkeit
  • Benutzung eines Helms
  • Fahrrad regelmäßig warten, insbesondere Beleuchtung und Bremsen

 

Im zweiten Teil möchte ich auf die folgenden Argumente eingehen:

„Ich möchte nicht verschwitzt in der Arbeit ankommen“

Das Wetter – wie bei dem Wetter kommst Du mit dem Rad?!“

„Mit dem Rad kann man nichts transportieren“

 

 

 

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Autor: velopendler

Hallo, ich bin Christine und möchte Euch auf diesem Blog Tipps und Themen rund um's Radfahren präsentieren.

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