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6 Gründe gegen das Radfahren und was du dagegen tun kannst – Teil 2

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„Ich möchte nicht verschwitzt in der Arbeit ankommen“

Sicher, niemand möchte total ausgelaugt und fertig in der Arbeit ankommen. Gerade auch, wenn am entsprechenden Arbeitsplatz besonderer Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild und Businessklamotten gelegt wird.

Sich richtig kleiden

Der wichtigste Punkt ist zunächst, sich richtig und temperaturentsprechend zu kleiden:

  • Nicht zu warm anziehen, das gilt vor allem für Strecken ab 6 km. Lieber die ersten Minuten auf dem Rad etwas frösteln, warm wird einem dann beim Fahren.
  • Warm gehalten werden müssen vor allem Hände und Füße!
  • Funktionale Textilien leiten die Feuchtigkeit von der Haut weg. Gerade Merinowolle hat wunderbare Eigenschaften: funktional, angenehm zu tragen, nimmt kaum Gerüche an.

Selbst bei optimaler Kleidung lässt es sich nicht vollkommen vermeiden etwas zu schwitzen. Nach meiner Erfahrung kann man bei Beachtung folgender Punkte das „Schlimmste“ vermeiden:

  • Klamotten wechseln in der Arbeit
  • Auf dem Hinweg ein etwas gemächlicheres Tempo anschlagen
  • Bei manchen Arbeitgebern besteht die Möglichkeit zu duschen oder zumindest die Möglichkeit sich beispielsweise auf der Toilette etwas „frisch zu machen“

Das Wetter – wie bei dem Wetter kommst Du mit dem Rad?!“

Der gemeine Nichtradler hält Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad, Sonne, kein Wind, kein Regen für das optimale Radfahrwetter.

Dieser Punkt ist ganz eng mit dem Punkt der richtigen Kleidung verbunden. Die meisten Wetterverhältnisse, lassen sich mit der richtigen Kleidungsauswahl gut meistern.

Bei Gewitter, Starkregen, Glatteis, Schneefall ist es vielleicht wirklich besser auf das Rad zu verzichten. Aber wie häufig kommt das tatsächlich vor?

Kürzlich habe ich einen Beitrag von einem isländischen Philosophieprofessor gelesen, der seit einigen Jahren mit dem Rad zur Arbeit fährt (22km), und das bei Wind und Wetter. Nun ist Island nicht gerade für seine wohltemperierten Wetterverhältnisse bekannt… Er konnte berichten, dass auf jeden Tag mit schwierigen Bedingungen, mindestens sieben Tage mit sehr guten Bedingungen kommen. Na, wenn das mal keine Ansage ist!

„Mit dem Rad kann man nichts transportieren“

Großmöbeltransporte oder ähnliches lassen sich mit dem Rad in der Tat schlecht bewerkstelligen…

Und auch viele andere Situationen, sei es wenn es um den Kindertransport oder um den wöchentlichen Großeinkauf geht, sind mit dem Auto komfortabler zu erledigen.

Oftmals ist es aber so, dass man durchaus Dinge transportieren kann, aber man den bequemeren Weg wählt.

Folgende Alternativen hast Du mit dem Rad:

  • Verstauen des Einkaufs in geräumigen Packtaschen
  • Mittlerweile sieht man auch immer mehr Lastenräder
  • Anhänger, um die Kinder in die Krippe/Kindergarten zu bringen

Fazit

Vielleicht kennt Ihr ja auch noch weitere Möglichkeiten, lasst es mich wissen.

Sicher haben auch einige von Euch, bei manchen meiner Vorschläge gedacht: Mmh, das ist aber umständlich oder das geht aus diesen oder jenen Gründen nicht.

Ich denke, jedes Verkehrsmittel hat seine Vor- und Nachteile. Es ist auch eine persönliche Sache, welche Präferenzen man hat bzw. welche Prioritäten man setzt. Trefft Eure Entscheidung nach Euren Prioritäten und seid Euch den damit verbunden Konsequenzen positiver und negativer Natur bewusst!

 

 

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Autor: velopendler

Hallo, ich bin Christine und möchte Euch auf diesem Blog Tipps und Themen rund um's Radfahren präsentieren.

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